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Neuer Museumsführer schlägt Wellen.

Ganzseitiger Bericht in der größten Wissenschaftszeitung Südrusslands.

Schon seit über zehn Jahren pflegt das Literaturmuseum Badenweiler enge Kontakte zur „Akademija. Wochenzeitung für Wissenschaft und Bildung“, der größten Hochschulzeitung Südrusslands, die seit 1998 in der Gebietshauptstadt Rostow-am-Don erscheint. Chefredakteur Alexander Beresnjak hat bereits mehrmals über den Kurort und sein Museum sowie über die Dt. Tschechow-Gesellschaft berichtet.

Jetzt, in der Ausgabe Nr. 18 vom 6.6.2020, wurde Badenweiler wegen des neuen Museumsführers in vier Sprachen eine herausragende Ehrung zuteil: Unter der Rubrik „Priorität“ erschien ein exklusiver Bildbericht über eine ganze Zeitungsseite in A 3-Format!

Den Einführungsartikel „Der Literaturführer wurde polyglott“  verfasste Beresnjak selbst und startete mit folgendem Aufmacher:

„Das Literarische Museum „Tschechow-Salon“ Badenweilers und die Deutsche Tschechow-Gesellschaft machten mit Unterstützung des Staatsministeriums für Kultur und Medien Deutschlands einen weiteren Schritt auf dem Weg zur internationalen Zusammenarbeit, deren Grundlage das unerschöpfliche Interesse für Anton Pawlowitsch Tschechow (1860, Taganrog – 1904, Badenweiler) darstellt.“ Unterstreichung im Original.

Um die thematische Breite der Literaturgeschichte des Heilbads zu betonen, erwähnt Beresnjak zudem exemplarisch weitere Namen von den 28 Autor*innen des Museums wie Stephen Crane, Hermann Hesse, Annette Kolb und Gabriele Wohmann. Farbfotos vom Titelblatt der russischsprachigen Ausgabe sowie von Museumsneuzugang Prof. Dr. Rolf-Dieter Kluge bebildern diesen Artikel.

Der nachfolgende Artikel  unter der Überschrift „Die Herrschaft Tschechows hält an“ bringt in leicht veränderter Fassung den Broschürentext „Tschechow in Badenweiler“ von Museumsleiter Heinz Setzer. Nicht nur die Rezeptionsgeschichte seit der weltweit ersten Tschechow-Denkmalssetzung  von 1908 und nachfolgende Denkmale passieren dabei Revue, auch die bis heute bewahrte Aktualität des Dramatikers auf deutschsprachigen Bühnen wird gewürdigt. Vier Farbabbildungen, darunter Fotos von den Tschechow-Denkmälern von 1992 (am Burgberg) und 2014 (im Museumsfoyer) sowie von der „Möwe“ von 2004 (auf dem Tschechow-Platz) komplettieren diesen Beitrag.

Betrachtet man das Impressum der „Akademija, so findet man als Trägerinstitutionen die Universitäten und Hochschulen des südrussischen Kreises, des südrussisch-kaukasischen Kreises, des Rostower Gebiets, der südlich-kaukasischen Gymnasien , der südlichen Akademien der Wissenschaften, internationaler höherer Bildungsinstitute Südrusslands bis zu Bibliotheken, Theatern und Medienkanälen. Und natürlich berichtet „Akademija“ nicht nur über diese Institutionen, sondern über die gesamte russische Bildungswelt.

 Für den Ruf Badenweilers als  Ort internationaler literarischer Begegnungen hat sich der Museumsführer schon jetzt bewährt.

Nur am Rande sei noch erwähnt, dass auch bereits der russische Honorarkonsul in Baden-Württemberg, Prof. Dr. Klaus Mangold, die vier Museumsführer  als „großartige“ Leistung würdigte und einlud, bei einem Literaturprojekt auf der Ebene des Regierungspräsidiums mitzuwirken.

Heinz Setzer